Spezialsprechstunde neurologische HIV-Begleiterkrankungen

Seit der Einführung der antiretroviralen Kombinationstherapie der HIV/ AIDS-Erkrankung im Jahre 1996 hat sich das klinische Bild der Erkrankung verändert. Durch die deutlich erhöhte Überlebenszeit der Patienten treten direkt virusassoziierte neurologische Komplikationen wie die HIV-assoziierte Demenz und deren Vorstufen nun in den Vordergrund. Aber auch neurologische Nebenwirkungen der Medikation wie Polyneuropathien sind neben den HIV-bedingten Polyneuropathien zu beachten. Nicht zuletzt sind die Komplikationen eine Immunrekonstitutionssyndroms häufig neurologischer Art.

Wir bieten Ihnen eine Spezialsprechstunde mit folgenden Leistungen an
• Diagnostik mit klinischer Untersuchung, Lumbal-
punktion mit einer Liquor (=Nervenwasser)analyse,
alle elektrophysiologischen Untersuchungen, insbe-
sondere die NLG und das EMG zur genauen Abklärung
neuropathischer Beschwerden, umfangreiche
laborchemische Diagnostik zur weiteren differenzierten
Abklärung, ggf. kognitive Testung
• Veranlassung von notwendiger Bildgebung mit MRT
von Kopf und Rückenmark
• Differentielle individuell angepasste medikamentöse
und nicht-medikamentöse Therapie mit besonderer
Berücksichtigung medikamentöser Interaktionen
• Regelmäßige Nachuntersuchungen zur Erfassung
einer schleichende Verschlechterung
• Beratung von Patient und Angehörigen