Behandlung von
übermäßigen
Schwitzen




 

Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) mit Botulinum-Toxin

Die Schweißdrüsen in der Haut sind mit Nerven-
endigungen des vegetativen Nervensystems ver-
bunden. Bei Stress, aber auch bei manchen
Menschen, die eine hohe Ruheaktivität des vege-
tativen Nervensystems haben, kommt es zu
einem vermehrten Schwitzen. Am stärksten
geschieht dies an den Köperstellen, die die
meisten Schweißdrüsen haben, wie in der
Achselhöhle, an den Händen und Füßen und
manchmal am Kopf.

Helfen Deodorantien, das Auftragen einer Alumi-
nium-Chlorid-Lösung oder Iontopherese nicht
ausreichend, können Operationen nützlich sein.
Alternativ bietet sich als schonende und reversible Behandlung eine Spritzentherapie mit Botulinum-
Toxin an.

Botulinum-Toxin als natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß wird genau dosiert und verteilt
mit einer sehr feinen Nadel nach Kühlung in die
Haut gespritzt. Es gelangt zu den Schweißdrüsen
und blockiert gezielt die dorthin geleiteten Nerven-
impulse des vegetativen Nervensystems. Andere Nervenfunktionen wie das Fühlen oder Tasten
durch die Haut werden dadurch nicht beeinflusst.
Die Wirkung hält mehrere Monate an und kann
dann wiederholt werden.

Botulinum-Toxin kann beim umschriebenen
Schwitzen der Hände, Achselhöhlen, der Füße und
der Stirn angewendet werden.